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Immobilien: Möglichkeiten der Abschreibung

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Neben Mieteinnahmen profitieren Sie beim Erwerb einer Immobilie als Kapitalanlage auch von Steuervergünstigungen in Form von Abschreibungen. Diese als AfA (Absetzung für Abnutzung) bekannten Abschreibungen bieten für Neu- und Altbauten sowie Denkmalimmobilien unterschiedliche Möglichkeiten.

AfA für Neubauten

Wenn ein neues Gebäude mit dem Ziel der anschließenden Vermietung errichtet wird, profitiert man von der Neubau-Afa. Hier gilt eine lineare Abschreibung mit einem Abschreibungssatz von 2% jährlich. So ist es dem Bauherrn möglich, über 50 Jahre lang zwei Prozent der Herstellungskosten steuerlich geltend zu machen.

Afa für Altbauten

Die Afa bei vermieteten Altbauten wird ebenfalls linear geregelt. So können Käufer von Immobilien die ab 1925 errichtet wurden über 50 Jahre ebenfalls jährlich 2% der Anschaffungskosten von der Steuer absetzen. Für Gebäude die vor 1925 errichtet wurden gilt ein Satz von 2,5%. Der Kaufpreis des Grundstücks wird nicht abgeschrieben, sondern anteilig abgezogen.

Denkmalschutz-Abschreibung

Gebäude die unter Denkmalschutz stehen werden vom Gesetzgeber steuerlich besonders berücksichtigt. Modernisierungskosten können hier 8 Jahre lang mit jährlich 9% abgeschrieben werden und danach noch weitere 4 Jahre mit jeweils 7%. Zusätzlich gibt es für die reinen Anschaffungskosten noch die lineare AfA von 2 oder 2,5% (bei Häusern die vor 1925 gebaut wurden).

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